Mitgefühl als Weg 2017

Woche 2

       
                          

         Mit  Thom Bond

WOCHE 2

Das Thema der Woche

Obwohl es möglich ist, alles, was wir tun als einen Versuch anzusehen, Bedürfnisse zu erfüllen, haben die meisten von uns etwas anderes gelernt."


Die meisten von uns haben gelernt, dass die Menschen aus ganz anderen Gründen handeln. Uns wurde eine andere Sichtweise über die menschlichen Handlungsweisen vermittelt.  Das, was wir geläufigerweise als Motivation für bestimmte Handlungen ansehen, passt zum größten Teil in die Kategorie „Urteile“.

Richtig und Falsch

Viele von uns haben gelernt, dass es Dinge gibt, die „richtig“ sind und solche, die „falsch“ sind. Wir sollten die „richtigen Dinge“ tun und nicht die „falschen“.


Gut und Böse

Noch immer wird die Eigenschaft „böse“ bestimmten Taten zugeschrieben und als rationale Erklärung für menschliches Verhalten verwendet. Ein bekannter Leitartikelschreiber der New York Times argumentierte auf diese Weise im Zusammenhang mit einem Amoklauf in den USA. Und viele von uns teilen die Ansicht, dass gewisse Menschen oder Handlungen als „gut“ einzustufen sind.


Sollen und nicht sollen

Für mich ist die Verwendung von „sollen und nicht sollen“ eindeutig die weitverbreiteste Form von Urteilen und zugleich diejenige, die am schwierigsten auszumachen ist. Als kleines Kind lernte ich, dass ich ein Mensch war und ich lernte, mich in der Gesellschaft zurecht zu finden, indem ich herausfand, was ich tun oder nicht tun „sollte“.

Mitgefühl für unsere Urteile

Wenn wir uns nun die Botschaft der letzten Woche noch einmal vor Augen führen, so lautete die Idee: „Alles, was wir tun, rührt aus der Motivation heraus, Bedürfnisse zu erfüllen“. Dies gilt auch für Urteile. Indem wir zum Beispiel manche Menschen als „böse“ einstufen, erkennen wir, dass wir uns von ihnen fernhalten oder uns vor ihnen schützen möchten, und damit erfüllen wir eventuell unser Bedürfnis nach Sicherheit. Vielleicht ist es auch der Versuch zu „verstehen", warum Menschen so handeln, wie sie es tun.
Wenn ich Urteile in diesem Licht sehe, dann habe ich ein größeres Verständnis und mehr Mitgefühl für die Menschen, die urteilen (mich selbst miteingeschlossen).  Dieser Fokus auf die „Bedürfnisse hinter den Urteilen" bringt mich zu meinem Mitgefühl. Ich muss die Person, die das Urteil hat, nicht mehr „verurteilen".
Wir sehen also, dass Urteile uns dabei helfen können, gewisse Bedürfnisse zu erfüllen, allerdings befriedigen sie sehr selten das Bedürfnis nach Verbindung und noch seltener erzeugen sie Mitgefühl.

Warum also macht es Sinn, Urteile oder Bewertungen genauer unter die Lupe zu nehmen?

Wir können uns folgenden Standpunkt zu eigen machen: Urteile bewirken zweierlei Dinge - erstens haben sie die Tendenz, uns voneinander zu distanzieren, und zweitens geben sie uns (ironischerweise) zugleich Auskunft über unsere Bedürfnisse.

Stell Dir zum Beispiel vor, jemand kommt auf Dich zu und sagt: „Hey, hör mal… ich möchte mit dir darüber reden, wie dumm du bist.“ Würdest Du gern so ein Gespräch führen wollen? Oder würde Dich so eine Formulierung eher abstoßen, wärst Du vielleicht schockiert? Befremdet? Distanziert?
Nun stell Dir vor, jemand spricht Dich folgendermaßen an: „Also… ich würde gern mit dir darüber reden, wie wir besser miteinander kommunizieren können.“ Wärst Du an solch einem Gespräch interessiert? Ich könnte mir vorstellen, dass das eher der Fall wäre.

Dieses Beispiel illustriert eine neue Arte und Weise, wie wir mit allen Urteilen umgehen können. Durch diese neue Sichtweise entsteht mehr Verbindung und  Mitgefühl. Denke an irgendein beliebiges Wort, das ein Urteil beinhaltet und das Du vielleicht verwendest - in demselben Wort steckt eine Information über etwas, was Du gern haben möchtest und nicht bekommst… nämlich ein Bedürfnis:

Egoistisch – Vielleicht wünschst Du Dir gegenseitige Rücksichtnahme?
Gemein – Vielleicht wünschst Du Dir Fürsorglichkeit oder möchtest verstanden werden?
Dumm – Vielleicht möchtest Du Verständnis oder Effektivität?

Wenn wir eine bewertende Sprache voller Urteile verwenden…

1)       …schaffen wir Distanz und denken mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit weniger an Bedürfnisse.
2)      … bleiben unsere konkreten Bedürfnisse außerhalb unseres Bewusstseins, wodurch wir uns schlechter für das einsetzen können, was wir uns wünschen.
3)      … haben wir für gewöhnlich nicht so viel Lebensfreude, als wenn wir die darunterliegenden Bedürfnisse kennen.

Wenn wir Urteile erkennen und sie in Bedürfnisse übersetzen können…
1)      …können wir mit anderen Menschen über unsere Bedürfnisse sprechen, und die Chance ist groß, dass zugleich eine gewisse Verbindung aufrecht erhalten bleibt.
2)      … können wir zu jemandem, dem es gerade schlecht geht, mehr Verbindung herstellen und mehr Mitgefühl entwickeln.

Es kann eine große Herausforderung sein, unsere Urteile zu bemerken. Wenn wir jedoch lernen, sie zu erkennen und uns ihrer bewusst zu werden, dann öffnen wir damit eine Tür zu mehr Mitgefühl.
Man könnte sagen, dass die Fähigkeit, unsere Urteile in Bedürfnisse zu „übersetzen“ der Schlüssel zu mehr Mitgefühl ist. Auch angesichts eines Konfliktes oder einer schmerzvollen Situation. Uns unserer Bedürfnisse gewahr zu werden, vergrößert die Chance, dass sie erfüllt werden. Letztendlich erfahren wir dadurch mehr Glück und Mitgefühl.

Das Erkennen und Übersetzen von Urteilen ist eine der größten Herausforderungen... und ist doch so hilfreich.

Ich lade Dich ein zu einer Reise zu jenem Bewusstsein, zu der größeren Zufriedenheit und Verbindung, die durch das Erkennen von Urteilen und ein Verständnis über die dahinter liegenden Bedürfnisse entsteht.
Mich persönlich hat dieser Prozess zu einem tieferen Sinnverständnis und einer tieferen Verbundenheit mit allen Menschen in meinem Leben geführt… ob es sich dabei um eine 30 Sekunden lange Begegnung in einem Lift handelt, um die Beziehung zu meinen Eltern, Kindern und Freunden… oder, vor allem, um die Beziehung zu mir selbst.



Aus der Praxis

Worauf hören wir?
Wie das Hören auf die Bedürfnisse, die in den Urteilen verborgen liegen, Dein Leben und das der anderen verändern kann.


Drei Menschen betrachteten ein Gemälde von Monet. Der eine bemerkte die Zypressen, die im Hintergrund immer verschwommener wurden. Ein anderer bemerkte den ruhigen Charakter des Wassers. Der dritte sah eine Kerbe auf einer Seite des Bilderrahmens.
Ich begann zu begreifen, dass wir die Wahl haben, worauf wir unsere Aufmerksamkeit beim Sehen und beim Hören richten. Und auf diese Weise können wir beeinflussen, welche Art von Erfahrung wir machen. Mir ist klar geworden: Ich kann Gedanken, Vorstellungen, Meinungen und Bewertungen hören oder ich kann auf die Lebensenergie horchen, die in Form von Gefühlen und den darunterliegenden Bedürfnissen und Werten ihren Ausdruck findet.

Das Hören auf Urteile und Gedanken

Kürzlich saß ich mit ein paar Freunden zusammen beim Abendessen, als Brian die Bemerkung machte, dass unser gemeinsamer Freund Frankie „wankelmütig“ und „zu impulsiv“ sei.
Da ich nicht mit Brian einer Meinung war, war ich etwas verstört, und mein erster Gedanke war, „Wow, was für eine verurteilende Einstellung. Er projiziert seinen eigenen Kram auf Frankie“. Zum Glück sprach ich diesen Gedanken nicht aus. Stattdessen bemerkte ich, dass ich diesen Gedanken hatte, und ich bemerkte auch mein Gefühl von Verstörtheit.
Ich sage zum Glück, denn ich kann mir vorstellen, dass es nicht sehr gut angekommen wäre, wenn ich diesen Gedanken in einem impulsiven Statement ausgedrückt hätte. Diese zwei Signale gaben mir den Hinweis darauf, dass ich im Begriff war, etwas Trennendes aufzubauen.:
1) Mein Urteil im Kopf, dass er bewertend war, und
2) meine Verstörtheit
Ich horchte in mich hinein und stellte fest, dass ich mir mehr Verbindung und Verständnis wünschte. Und dass ich das höchstwahrscheinlich nicht bekommen würde, wenn ich meine Aufmerksamkeit auf Brians Gedanken und Urteile oder meine Bewertungen darüber richtete. Es würde eine noch größere Distanz schaffen.

Das Hören auf Gefühle und Bedürfnisse

Da ich mir vorgenommen hatte, mehr Mitgefühl zu leben, hatte ich eine Alternative entwickelt. Durch „empathisches Zuhören“ konnte ich meine Aufmerksamkeit auf Bedürfnisse richten und diese zum Ausgangspunkt meines Handelns machen.
Durch meine Geistesgegenwart und meine Aufmerksamkeit auf die Bedürfnisse nahm das Gespräch eine andere Richtung: Brian erklärte, dass er nicht verstand, warum Frankie etwas getan hatte. Im Laufe des Gesprächs stellte sich heraus, dass Brian sich mehr Verbindung und Klarheit wünschte und sich auch zugehörig fühlen wollte. Das Gespräch wurde langsamer, und unsere Gedanken, Vorstellungen und Bewertungen wichen allmählich zurück, um dem Bewusstsein über Bedürfnisse nach Klarheit, Verbindung und Miteinbezogensein Platz zu machen.

 
Es fühlte sich so viel besser an, über diese Dinge zu reden, als darüber, wie „wankelmütig“ oder „impulsiv“ oder „verurteilend“ Menschen sind. Und als unsere Aufmerksamkeit auf Bedürfnisse anstelle von Bewertungen gerichtet war, war es uns möglich, etwas auf einer tiefen Ebene miteinander zu teilen, das uns im Leben wichtig war… ja, wir konnten sogar einen Weg finden, wie wir diese Bedürfnisse in Form von Bitten ansprechen konnten. Es war eindeutig: Ich erlebte unser gemeinsames Gespräch nun auf eine ganz andere Art und Weise, und es war eine viel schönere Erfahrung.
 
Vielleicht wirkt diese Episode nicht weltbewegend, und doch hat dieser Sekundenbruchteil, als ich mir meiner Bewertungen bewusst wurde und Brians Bedürfnisse sehen konnte, in einem winzigen Segment alles verändert.



Übungen der Woche

Übung 1 – Urteile bei anderen erkennen und übersetzen
Trage während des Tages ein kleines Notizbuch bei Dir. Mache pro Tag zwischen 1 und 5 Eintragungen, die urteilende Worte enthalten, die jemand geäußert hat. Später, wenn Du Zeit hast, nimm die Bedürfnisliste hervor und versuche herauszufinden, welches unerfüllte Bedürfnis beim anderen dahinter stecken könnte.
Zur Erinnerung: Es ist SEHR hilfreich, sich dabei auf die Wörter zu beschränken, die auf der
Bedürfnisliste angegeben sind.
 
Übung 2 – Urteile bei sich selbst erkennen und übersetzen
Trage während des Tages ein kleines Notizbuch bei Dir. Mache pro Tag zwischen 1 und 5 Eintragungen, die urteilende Worte enthalten, die Du gesagt hast oder sagen wolltest. Später, wenn Du Zeit hast, nimm die Bedürfnisliste hervor und versuche herauszufinden, welches unerfüllte Bedürfnis bei Dir dahinter stecken könnte.
Zur Erinnerung: Es ist SEHR hilfreich, sich dabei auf die Wörter zu beschränken, die auf der
Bedürfnisliste angegeben sind.

Übung 3 – Sich von Bewertungen frei machen
Denke an jemanden, über den Du bereits über einen längeren Zeitraum hinweg ein Urteil im Kopf mit Dir herum trägst (länger als 12 Wochen). Versuche herauszufinden, welches Deiner Bedürfnisse diesen Gedanken verursacht. Danach denke Dir 3 verschiedene andere Möglichkeiten aus, wie Du dieses Bedürfnis erfüllen könntest.


Unser
NÜTZLICHE LINKS:

Die T-Übung

Bedürfnisliste 
Gefühlsliste

 


AKTUELLE INFORMATIONEN UND RESSOURCEN
Im Überblick:

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Aktuelle Neuigkeiten

Anmeldefrist bis 5. Juli 2017 verlängert!

Zur Zeit treffen noch immer zahlreiche Anfragen von Menschen bei uns, die noch gern mitmachen möchten, deshalb wird die Anmeldefrist bis zum 5. Juli, 18.00 (MEZ) - kurz vor dem Aussenden der dritten wöchentlichen Einheit - verlängert.
Danach wird die Anmeldung für dieses Jahr endgültig geschlossen.

Falls Du noch Freunde/Freundinnen hast, die vielleicht mit Dir gemeinsam den Kurs machen möchten, so ist dies JETZT noch möglich.

Zur deutschen Seite:
www.mitgefuehl-als-weg.com

Zur englischen Seite:
compassioncourse.org

Zur spanischen Seite:
www.elcursodecompasion.org
 



Zum Kursablauf
Jeden Mittwoch erhältst Du eine E-Mailnachricht. Die erste E-Mailnachricht erreichte Dich am 21. Juni 2017.

Der Kurs dauert 52 Wochen und endet im Juni des nächsten Jahres.

Vorangegangene Wochen 
In diesem Abschnitt werden im Laufe des Kurses immer die Links zu den vorangegangenen Wochen aufgelistet. Das Konzept und der Aufbau des Kurses wurde von Thom sorgfältig ausgearbeitet. Die wöchentlichen Einheiten beinhalten auch private Informationen über Thom. Um die Integrität und Wirksamkeit des Kurses, sowie Thoms Privatsphäre zu schützen, bitten wir darum, die Inhalte vertraulich zu behandeln und davon Abstand zu nehmen, sie an andere Personen weiterzugeben.


W1


Videokonferenzen
Jeden zweiten Dienstag des Monats, um 19.00 (MEZ), gibt es eine Videokonferenz von 45 Minuten Dauer. Der erste Termin ist der 11. Juli. Die Videokonferenz gibt Gelegenheit zur Vertiefung und Klärung und wird für die deutschsprachigen TeilnehmerInnen von Gabriele (Gabi) Vana geleitet. Es werden die Kapitel der vorangegangenen Wochen besprochen und Fragen beantwortet.

 

Die Videokonferenzen werden aufgezeichnet.
Links zum Download findest Du HIER:
KLICKE HIER (noch nicht aktiv)

 

Der erste Termin:
Datum: Dienstag, 11. Juli
Zeit: 19.00 (MEZ)

Wie wählt man sich ein?

Wir verwenden erstmals Zoom Software, um uns live sehen zu können (Du entscheidest, ob Du Deine Kamera ein- oder ausschalten willst.) Genauere Details zum Einwählen findest Du in einem separaten Mail, das immer ein paar Tage vor der Videokonferenz ausgeschickt wird.

Gesprächsgebühren
Wenn Du Dich online einwählst, fallen keine Gesprächsgebühren an. Wenn Du ein Telefon benutzt, können individuelle Gesprächsgebühren anfallen.

 

Unsere Online Gemeinschaft
Unser Online Forum ist ein wesentlicher Bestandteil des Kurses. Es dient unseren TeilnehmerInnen zum Austausch und zur gegenseitigen Unterstützung und bietet eine Gelegenheit, die Verbindung mit der Gemeinschaft aufrecht zu erhalten und zusammen mit Gleichgesinnten und als Gruppe zu wachsen.
Wenn wir das, was wir im Kurs gemeinsam erfahren, üben und lernen, mit anderen teilen, dann führt dies oft zu einem tieferen Lernprozess. Für gewöhnlich macht es auch noch Spaß und ist sehr inspirierend.

Zugang zum Forum
Für unser Forum kann man einen Computer oder ein mobiles Gerät verwenden.
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Facebookgruppe für „Mitgefühl als Weg 2017“
Dies ist eine „geheime“ Gruppe, nur für TeilnehmerInnen des aktuellen Kurses 2017/18.

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Fragen
Es kann manchmal vorkommen, dass wir viele E-Mails gleichzeitig erhalten, so dass es nicht möglich ist, alle sofort zu beantworten. In diesem Fall bitten wir um etwas Geduld.

Inhaltliche Fragen werden bei den Videokonferenzen beantwortet. 
Für weitere Anfragen schicke uns bitte eine Mail an die folgende E-Mail Adresse:

betreuung@mitgefuehl-als-weg.com


Impressum
Für den Inhalt verantwortlich
Thom Bond

The New York Center for Nonviolent Communication
Gardnertown Road
Newburgh NY, USA
Büro: 646 201 9226
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E-Mail: 
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